26. Jugendseglertag in Blossin
Am Freitag den 27. Februar begann der 26. Jugendseglertag, der von der Seglerjugend organisiert
und veranstaltet wird. Die beiden Bremer Jugendsprecherinnen Klara Kröner und Elisa Franke
machten sich auf den Weg nach Blossin (Brandenburg) um einerseits für ihre Vereine über den
Haushalt der Seglerjugend abzustimmen und andererseits spannende Vorträge zu hören und
andere Jugendliche aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands kennenzulernen.
Für Freitagabend wurde vom Juniorteam der Seglerjugend ein Jugend- und
Juniorensprechertreffen organisiert. Die Jugendlichen wurden in Gruppen eingeteilt und
sammelten Ideen zur Mitgliedergewinnung und zum Vereinsleben. Dort konnten auch die ersten
Bekanntschaften geschlossen werden.
Der Samstag begann mit der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung durch den Jugendobmann
Jonathan Koch. Ebenfalls vertreten war die DSV-Präsidentin Mona Küppers, die die Jugendlichen
inspirierte sich in den Vereinen oder Landesverbänden einzusetzen, da sie die zukünftige
Generation des Segelsports in Deutschland sind. Im Anschluss daran hielt Jan Müller einen Vortag
über die Möglichkeit mit dem Segelsport Geld zu verdienen. Dabei sprach er immer wieder an wie
wichtig es ist neue Jugendliche für den Segelsport zu inspirieren und sie von dem „Segelvirus“ zu
infizieren. Daraufhin folgten noch zwei weitere Vorträge. Diese konnten vorher ausgewählt werden.
Zur Wahl standen Vorträge über mentales Training und den Umgang mit Druck und Stress, den
Hamburgischen Verein Seefahrt und das Juniorteam der Seglerjugend. Beim Vortag über mentales
Training wurden Möglichkeiten gezeigt damit umzugehen, sowohl als Segler/in selber, als auch als
Trainer/in. Der Hamburgische Verein Seefahrt sprach über den Offshore Segelsport und wie es
gelingt junge Menschen dafür zu begeistern. Das Juniorteam der Seglerjugend berichtete über
seine Arbeit und wie es aufgebaut ist.
Für Abwechslung zwischen den Vorträgen sorgte eine Schnitzeljagd, wobei das Wissen über die
Seglerjugend gefragt war und das Gelände erkundet wurde.
Samstagabend wurde dann eine Party, mit dem Motto „Deckel drauf“ gefeiert. Dabei waren
kreative Kopfbedeckungen gefragt. Bis in den späten Abend feierten alle zusammen und hatten
einen gemeinsam einen schönen Abend.
Der Sonntagvormittag wurde anschließend für die Arbeitssitzung genutzt. Diese Begann mit dem
ausführlichen Bericht der letzten drei Jahre durch den Jugendobmann des Deutschen Segler-
Verbandes. Zum Schluss stimmten alle Vertreter/innen der Vereine über den Haushalt der
Seglerjugend für die Jahre 2027 und 2028 ab.
Bevor sich alle voneinander verabschiedeten und ihre teilweise sehr langen Heimwege antraten,
schloss Jonathan Koch die Veranstaltung.
Der nächste Jugendseglertag wird 2028 in Frankfurt am Main stattfinden.
Wintertraining im Jugendstützpunkt Wassersportverein Wulsdorf 2025/2026
Optitraining im Winter ist in der Saison 2025/2026 beim Wassersportverein Wulsdorf mit Unterstützung des FSBs an sechs Terminen möglich. Zum Training am 25.-25.1.2026 hat Klara Kröner uns einen Bericht dazu geschrieben:
Am Samstag fuhren wir in den WVW zum Wintertraining. Es war wenig Wind (1 bis 3 Bft.) und es war zwischen -1 und -3 Grad Celsius kalt. In der ersten Einheit gingen wir erst Laufen und machten danach drinnen noch weiter Sport, sowie Theorie. Um 12:30 Uhr gab es leckere Nudeln mit Tomatensoße (von Eltern gekocht). Nach dem Mittagessen ging es um ca. 14 Uhr aufs Wasser zum Segeln. Wir machten 2 min. Starts und segelten kurze und spannende Rennen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Danach haben wir noch eine lustige Besprechung gemacht. Es schneite beim Segeln immer wieder –also echtes Wintertraining. Dann war Schluss. Sonntag haben wir die erste Einheit mit einer spannenden Protestverhandlung begonnen, bevor es wieder eine anstrengende Sporteinheit gab. Es gab um 12:30 leckeren Kartoffelbrei mit Erbsen, Möhren und Fleischbällen/Falafel. Nun gingen wir gegen 14 Uhr aufs Wasser und segelten anstrengende und spannende Rennen. Allerdings musste der Erste an einer Tonne zwei Kringel und der Zweite einen Kringel machen. Der Rest musste keinen Kringel machen. Nun beendeten wir das Wassertraining an diesem Wochenende mit einem lustigen und kräftezehrenden Hafenrennen und haben an Land mit lustigen Schneeschlachten die Boote von Wasser/Schnee befreit. Das Training endete beide Tage um ca. 16 Uhr. Es war dieses mal wieder spaßig, weil wir mit den Trainern Quatsch gemacht haben (z.B. mehrere Schneeballschlachten für die, die wollten).
Klara Kröner
GER 1969
Strömungstraining der Optimisten 2025
Das Segelrevier auf der Weser bietet die Chance sich mit dem Segeln in Verbindung mit Strömung vertraut zu machen. Acht SeglerInnen nutzen die Chance sich am Ende der Herbstferien mit genau diesem Thema auseinanderzusetzen und sich für die anstehende Freimarktregatta vorzubereiten, bei der die Bremer Meisterschaft in Opti B ausgesegelt werden sollte. Jan Person und Elisa Franke (WVH) starteten den ersten Trainingstag mit einem kurzen Theoriepart, um anschließend in zwei Einheiten die Kinder viel Praxis auf dem Wasser sammeln zu lassen. Der Schwerpunkt des Trainings lag beim Üben der Starts und Tonnenmanöver. Am zweiten Tag gab es einen langen Theoriepart, der auch das Thema Tide inkludierte. Aufgrund des starken Windes, gingen nur die Opti A Kinder am Nachmittag aufs Wasser. Die Opti B Kinder bekamen dabei die Chance sich vom Motorboot aus die seglerischen Herausforderungen anzusehen.
Ostertraining zum 43. Lake Garda Meeting 2025
Die Spannung und Vorfreude der jungen SeglerInnen war groß, als es mit gepackten Autos inklusive den Optis auf die Autobahn Richtung Gardasee ging. Mit den beiden Trainern Jens und Josi Koep war die Kleingruppe sehr gut betreut. Das von der Seglerjugend geförderte Training wurde vom Fachverband Segeln Bremen organisiert. Fünf Bremer Kindern vom WVH, VWV und WSVA, und sechst Kinder aus niedersächsischen Vereinen hatten sich für das Training angemeldet. Vor Ort fanden zwei weitere jüngere Seglerinnen dazu. Zum Start gab es ein kurzes Kennenlernen an der Eisdiele im Zentrum von Torbole, sodass die teilnehmenden Kinder ihre teilweise unbekannten Trainer vor Start des Trainings beschnuppern konnten und die erste Anspannung verflog.
Mit großem Einfühlungsvermögen vermittelten die beiden TrainerInnen den Kindern während des Trainings den Bootsaufbau, Trimm und: „bitte selbst machen! Helft euch gegenseitig“, Papa und Mama unterstützen nur am Rand.
Ausführliche Vorbesprechungen, Trockenübungen wie Wenden und Halsen im Opti an Land standen auf dem Programm. Trotz des vielen Regens gingen die Kinder mit Freude auf das Wasser und sammelten intensiver Erfahrungen auf dem Gardasee, um beispielsweise ihre Starts zu verbessern. Dadurch, dass zwei Trainer auf dem Wasser agierten, gab es die Möglichkeit für Einzelcoachings, die grade den jüngeren SeglerInnen Sicherheit vermittelten. Hier wurden Starts geübt, das Anfahren an der Startlinie, wie auch das Startverhalten in der Gruppe. Auch Kreuzen und Vorwindgänge wurden detailliert besprochen und auf dem Wasser in Form von Rennen geübt. Moderate Windverhältnisse ließen einige Wasserstunden zu und haben gerade den Anfängern geholfen das Boot und das Segeln besser zu verstehen und das Boot zu beherrschen. Neben dem Wasser-Training wurden auch diverse Manöver gefilmt (auch per Onboard-Kamera) und in abendlichen Theorie Sessions besprochen.
Zum Abschluss kam der Osterhase vorbei und brachte jedem Kind einen Schokoladenosterhasen. Für einige Kinder kam dann der Abschied, ein Teil der Gruppe nahm noch am 43. Lake Gardameeting teil. Zur Eröffnung nahm die Gruppe noch mal gemeinsam an der Parade in Riva teil. Die Kinder freuen sich nun sich auf den Regatten in Deutschland wiederzusehen.
Wir danken dem DSV für die Förderung.




